Übersicht der Bemessungssätze der Beihilfe

 

Beamte und Pensionäre erhalten eine sog. Beihilfe, d.h. der Arbeitgeber beteiligt sich an den Krankheitskosten seiner Schutzbefohlenen. Je nach Arbeitgeber werden die Beihilfevorschriften des Bundes oder diejenigen eines bestimmten Bundeslandes angewendet.

 

Es gelten folgende Beihilfebemessungssätze für Personen, die am 31.12.2012 bereits beihilfeberechtigt sind:

 

Beihilfeberechtigte Person Beihilfeberechtigter Ehegatte Kinder
       
Beihilfeberechtigter ohne Kind / mit 1 Kind 50 Prozent 70 Prozent 80 Prozent
Beihilfeberechtigter mit zwei oder mehr Kindern 70 Prozent 70 Prozent 80 Prozent
Versorgungsempfänger 70 Prozent 70 Prozent 80 Prozent
Beihilfeberechtigte Waisen 80 Prozent

 

In einigen Bundesländern - zum Beispiel Baden-Württemberg - gelten bei einer Ernennung zur Beamtin / zum Beamten nach dem 31.12.2012 neue Sätze. Hier wurden die Bemessungssätze für& Beihilfeberechtigte mit zwei oder mehr Kindern, Versorgungsempfängern sowie für Ehegatten von 70 auf 50 Prozent gesenkt!

 

Beihilfebemessungssätze für Personen in Baden-Württemberg, die nach dem 31.12.2012 beihilfeberechtigt sind:

 

Beihilfeberechtigte Person BaWü Beihilfeberechtigter Ehegatte Kinder
       
Beihilfeberechtigter ohne Kind / mit 1 Kind 50 Prozent 50 Prozent 80 Prozent
Beihilfeberechtigter mit zwei oder mehr Kindern 50 Prozent 50 Prozent 80 Prozent
Versorgungsempfänger 50 Prozent 50 Prozent 80 Prozent
Beihilfeberechtigte Waisen 80 Prozent

 

Bitte prüfen Sie Ihren Beihilfeanspruch über den Dienstherrn bzw. das zuständige Landesamt für Besoldung und Versorgung!

 

Hinweis:
Die Hallesche Krankenversicherung hat im November 2015 eine umfassende Übersicht zur Beihilfe-Regelung der Bundesländer verfasst!

 

 

Die Beihilfefähigkeit der stationären Wahlleistungen

 

Bundesländer Beihilfe für stationäre Wahlleistungen
   
Bund Ja
Baden-Württemberg Ja
Bayern Ja
Berlin Nein
Brandenburg Nein
Bremen Nein
Hamburg Nein
Hessen Ja
Mecklenburg-Vorpommern Nein
Niedersachsen Nein
Nordrhein-Westfalen Ja
Rheinland-Pfalz Ja
Saarland Nein
Sachsen Ja
Sachsen-Anhalt Ja
Schleswig-Holstein Nein
Thüringen Ja

 

Beihilfe in den Bundesländern Bremen und Hessen

 

In Bremen und Hessen ist der Beihilfebemessungssatz für Beihilfeberechtigte und berücksichtigungsfähige Personen identisch. Die Beihilfe erhöht sich mit jeder neuen Person in der Familie (Ehegatte, Kinder) um jeweils 5 Prozent. In Hessen gilt darüber hinaus im stationären Bereich eine 15-prozentige Erhöhung des Beihilfebemessungssatzes.

 

In Bremen und Hessen gelten damit folgende Beihilfebemessungssätze:

 

Familienstatus Ambulant Ambulant Stationär Stationär Zahn Zahn
  Bremen Hessen Bremen Hessen Bremen Hessen
             
Alleinstehend 50 Prozent 50 Prozent 50 Prozent 65 Prozent 50 Prozent 50 Prozent
Verheiratet 55 Prozent 55 Prozent 55 Prozent 70 Prozent 55 Prozent 55 Prozent
1 Kind 60 Prozent 60 Prozent 60 Prozent 75 Prozent 60 Prozent 60 Prozent
2 Kinder 65 Prozent 65 Prozent 65 Prozent 80 Prozent 65 Prozent 65 Prozent
3 Kinder 70 Prozent 70 Prozent 70 Prozent 85 Prozent 70 Prozent 70 Prozent

 

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Quellen: 

(1) Wikipedia: Beihilfe, Stand: 28. Dezember 2012, abgerufen am 15.01.2013
(2) Signal Iduna: Handbuch für die Krankenversicherung (Stand: 02.2016)
(3) Hallesche Krankenversicherung - Übersicht zur Beihilfe-Regelung der Bundesländer (Stand: 11.2015)

 

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